Infos zu Elektro-Autos und Tesla

Fehlinformationen

Kobalt

Gerade wird mal wieder die Nachricht durch die Presse gescheucht, dass die Rohstoffe für die Batterien von Elektroautos durch Kinderarbeit gewonnen würden.

Erstens gilt das nur für das Kobalt aus dem Kongo (60%), dort nur für das aus den kleinen nicht-industriellen Minen, und bei denen zu kaufen wird von den Akku-Herstellern so gut wie möglich vermieden.

Zweitens wird mal wieder von sämtlichen Medien vergessen(?) zu erwähnen, dass das mit großem Abstand am meist verkaufte Elektro-Auto (in den U.S.A., und in einem Monat auch in Europa) in den Kathoden seiner Batterien nur noch 2,8% anstatt die sonst üblichen 8% Kobalt hat, und in der nächsten Generation ganz ohne Kobalt auskommen wird.
Welches Auto ist das? Natürlich Tesla Model 3.
Und warum? Weil die Batterien von Panasonic stammen, die den übrigen Herstellern technologisch Jahre voraus sind.

Sind Sie Journalist? Dann schauen sie bitte im ersten Satz dieses Textes, welches Wort genau ich (ganz bewusst!) für den Platz direkt hinter dem Wort "Presse" ausgewählt habe. Angebot: Sie können gerne Ihren nächsten Rohentwurf eines Textes zum Thema Elektro-Autos mir schicken, und ich nenne 5 Minuten später die zwei gröbsten Fehler. Mit etwas mehr Zeit gibt es auch eine Erläuterung. Was Sie dann damit machen, ist Ihre Entscheidung. Die spezielle Email-Adresse dafür und das Zeitfenster bitte mit ausreichend Vorlauf erfragen.


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